In FOTOwirtschaft 03/2019 feiern wir den Druckweltmeister Deutschland: „Selfmade“ ist das neue Statussymbol des 21. Jahrhunderts. Individueller als selbstgemacht ist nicht möglich. Dem Foto kommt in diesem Zusammenhang gleich eine doppelte Bedeutung zu. Einerseits in der Arbeit mit selbst gemachten Fotos, die einmalige Momente und Emotionen transportieren, andererseits bei der Erstellung emotionaler, individueller Fotoprodukte mit den eigenen Bildern.

Fotomehrwegprodukte, Wandbilder und Fotogeschenke stehen bei den Deutschen hoch im Kurs, wie die aktuellen Marktzahlen von Photoindustrie-Verband (PIV) und Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) belegen. Überhaupt drucken wir zur Zeit so viele Bilder wie noch nie. Kaum verwunderlich, denn wir schießen ja auch so viele Fotos wie noch nie.

Die Zahl der digitalen Fotobücher lag 2018 wieder bei 9 Millionen Exemplaren. In dieser Ausgabe der FOTOwirtschaft geht die Redaktion dem Erfolgsgeheimnis des „ewig jungen Klassikers“ auf den Grund. Wichtigste Erkenntnis: Ohne Smartphone läuft heutzutage beim Fotobuch überhaupt nichts mehr.

Drohnen für den professionellen Einsatz

Die Einsatzmöglichkeiten für die professionelle und gewerbliche Nutzung von Drohnen nimmt weiter zu. Bei Rettungseinsätzen, zur Geländekartierung oder für Wartungs- und Kontrollarbeiten – die Multikopter erleichtern komplexe Aufgaben und werden immer stärker nachgefragt. Folgerichtig rücken die Business-Produkte der weltweit führenden Anbieter DJI und Yuneec immer stärker in den Vordergrund. Und die Industrie bedient diese Nachfrage gerne.

So stellte beispielsweise Weltmarktführer DJI unlängst eine überarbeitete Version der Matrice 200 Serie vor. Die aktualisierte Matrice 200 V2 Serie ist nun optimal für komplexe Rettungseinsätze, Flüge über sensiblen Bereichen und Nachtflüge ausgestattet. Auch Yuneec setzt voll auf die Karte kommerzielle Anwendung und hat dafür seinem Hexacopter H520 ein Upgrade verpasst. Die Drone lässt sich ab sofort mit einem Real Time Kinematics (RTK)-System des Schweizer Unternehmens Fixposition ausstatten. Infolgedessen ist selbst unter schwierigen GPS-Bedingungen eine zentimetergenaue Positionierung möglich.

Den Handel von morgen schon heute erleben

So soll es einmal sein: Im Laden werden Kunden individuell über intelligente digitale Services automatisch direkt angesprochen, und operative Prozesse laufen digitalisiert und automatisiert ab. Künstliche Intelligenz (KI) und das Internet der Dinge (IoT) sind hier die entsprechenden Schlüsseltechnologien. Was auf den ersten Blick noch ein wenig nach Zukunftsmusik klingt, konnte auf der EuroCIS 2019 in Düsseldorf bereits in der Realität bestaunt und ausprobiert werden. Der deutsche Handel – auch darum geht es in der aktuellen Fotowirtschaft – ist dem technischen Fortschritt sehr aufgeschlossen. Gut so, denn neue Technologie-Trends am POS warten nur auf ihren Einsatz.