72% der Bundesbürger machen am liebsten persönliche und individuelle Geschenke. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von CEWE und forsa zu Weihnachtseinkäufen und Bescherung.
72 Prozent der Deutschen machen am liebsten persönliche und individuelle Geschenke. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage von CEWE und forsa.

Für rund 90 Prozent der Deutschen ist die Bescherung mit dem Partner, der Familie und Freunden fester Bestandteil des Weihnachtsfestes. Lediglich 3 Prozent feiern gar kein Weihnachten und 8 Prozent machen keine Geschenke. Neben der Auswahl der passenden – und möglichst individuellen – Präsente stellt sich verstärkt die Frage, wo der vorweihnachtliche Einkauf stattfinden soll: Internet oder Innenstadt?

Europas Marktführer im Fotofinishing, CEWE, und die Meinungsforscher von forsa haben genau hingeschaut und sich außerdem erkundigt, wie es die Bundesbürger mit der Bescherung halten. Die von forsa im Auftrag von CEWE durchgeführte repräsentative Befragung gibt Einblicke in das weihnachtliche Shopping- und Schenkverhalten der Deutschen.

Der Trend geht zur Mehrfach-Bescherung

Züge und Straßen sind rund um Heiligabend heillos überfüllt. Gefühlt ist die ganze Republik auf den Beinen. Das stimmt aber nicht ganz, denn nur 33 Prozent der Befragten machen ordentlich Strecke und reisen 50 km und mehr, um gemeinsam mit den Herzensmenschen zu feiern. Dabei zeigt sich, dass nach wie vor oft bei Oma und Opa oder bei den Eltern gefeiert wird.

Die 45- bis 59-Jährigen (31 Prozent) sowie die über 60-Jährigen (39 Prozent) feiern deutlich öfter als die jüngeren Befragten (7 Prozent) ausschließlich in den eigenen vier Wänden. Umgekehrt sind es vor allem Letztere, die viel unterwegs sind und mehrfach Bescherung feiern – mehr als vier von fünf Befragten in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen kommen zweimal oder öfter mit Familie und Freunden zusammen (82 Prozent). Über die Hälfte von ihnen hat sogar drei oder mehr feste Weihnachtstermine (56 Prozent). Aber auch unabhängig vom Alter geht der Trend zur Mehrfachbescherung. Mehr als jeder zweite Deutsche trifft sich mindestens zweimal zum festlichen Geschenketausch (59 Prozent).

E-Commerce bei jungen Deutschen weniger beliebt

Insgesamt wächst der Online-Handel ungebremst weiter. Doch überraschenderweise ist die jüngere Generation im Alter zwischen 14 und 29 Jahren zu Weihnachten stärker im stationären Handel unterwegs. Nur 27 Prozent kaufen hier überwiegend im Internet, während dies bei den 30-44-Jährigen 41 Prozent sind.

Was sind die Gründe dafür? Die Altersgruppe ab 14 gibt überdurchschnittlich häufig an, dass die Umweltbelastung durch den Lieferverkehr und den Verpackungsmüll zu den größten Nachteilen beim Online-Kauf gehört. Mit 36 Prozent ist der Anteil bei den jungen Menschen doppelt so hoch wie über alle Altersgruppen zusammen (18 Prozent)!

Macht das Internet Schenken unpersönlich?

Insgesamt ist das Verhältnis zwischen Online- und stationärem Handel fast ausgewogen. 26 Prozent aller Deutschen kaufen überwiegend im Internet, während 23 Prozent für den Geschenkekauf vor allem die Innenstädte aufsuchen. 38 Prozent kaufen gleichermaßen in beiden Kanälen. Immerhin 40 Prozent der Befragten finden es schade, dass Weihnachtsgeschenke immer häufiger über das Internet bestellt werden. 34 Prozent sind sogar der Auffassung, dass das Schenken durch das Bestellen im Internet unpersönlicher geworden ist.

Die Deutschen machen am liebsten persönliche und individuelle Geschenke. (Foto: obs/CEWE Stiftung & Co. KGaA)
Die Deutschen machen am liebsten persönliche und individuelle Geschenke. (Foto: obs/CEWE Stiftung & Co. KGaA)
Die Mehrheit schätzt personalisierte Geschenke

Bei der Frage, was verschenkt wird, herrscht überwiegend Einigkeit: Am liebsten machen die Bundesbürger persönliche und individuelle Geschenke – das gaben knapp drei Viertel der Befragten an (72 Prozent). Besonders wichtig ist dieser Aspekt den jungen Deutschen zwischen 14 und 29 (84 Prozent), gefolgt von den über 60-Jährigen (73 Prozent).

Unterschiedlich bewerten beide Gruppen dabei jedoch Rolle und Möglichkeiten des Internets. Knapp die Hälfte der Älteren (48 Prozent) ist der Meinung, dass sich die Menschen früher beim Kauf im Ladengeschäft mehr Gedanken über die Geschenke gemacht haben. Von den Jüngeren teilt nur gut ein Viertel (26 Prozent) diese Auffassung. Sie schätzen vielmehr die Möglichkeit, im Netz personalisierte, auf den Empfänger zugeschnittene Geschenke bestellen zu können (81 Prozent). So geht es insgesamt fast zwei Drittel der Deutschen (64 Prozent).

Online muss nicht unpersönlich sein

Beispiele für individuelle Präsente mit Herz sind etwa ein selbst gestaltetes CEWE Fotobuch mit gemeinsamen Erinnerungen. Auch der CEWE Kalender mit eigenen Fotos steht alljährlich an Weihnachten hoch im Kurs. Ebenso andere mit persönlichen Bildern individualisierbare Fotogeschenke.

Im Zeitalter der digitalen Bilderflut wächst die Bedeutung des gedruckten Bildes. Das haptische Erlebnis beispielsweise eines veredelten Hardcovers lässt sich am Bildschirm nicht erzeugen. Ein weiterer Vorteil der Produkte von CEWE und anderen Fotodienstleistern: Sie können bequem nach Hause oder in beliebige Filialen der zahlreichen Handelspartner geliefert werden.

  • Nur noch ein Viertel der Deutschen kauft Geschenke überwiegend im stationären Handel – aber erst 23 Prozent meiden ihn weitgehend
  • Online-Boom nimmt bei jungen Menschen wieder ab – Umweltaspekt als wichtiger Grund
  • Mehrheit der jungen Deutschen feiert mindestens dreimal Bescherung
  • Staying home for Christmas – nur ein Drittel der Bundesbürger macht zum Fest viel Strecke
  • Das Internet punktet bei jungen Deutschen besonders mit dem Angebot an personalisierten, individuell angepassten Geschenken