Das kann man knicken: In der heute erschienen Markenkampagne von Samsung ist erstmals ein faltbares Smartphone zu entdecken. Mutmaßlich hört es auf den Namen "Galaxy F" - wobei das "F" für "foldable" (faltbar) stehen könnte. (Foto: Screenshot)
In seiner neuen Markenkampagne gibt Samsung einen Einblick, wie die technologische Zukunft der nächsten Jahre aussehen könnte. Im Video zur Kampagne ist auch ein faltbares Smartphone zu sehen.

Über faltbare Smartphones wird schon seit geraumer Zeit spekuliert. Jetzt verdichten sich die Anzeichen, dass Samsung für diese Technik eine sinnvolle Verwendung gefunden hat. Galaxy F oder Galaxy X sind die Namen, die für das Gerät durchs Netz geistern. Das faltbare Smartphone soll über zwei Displays verfügen. Ein klassisches mit 4,6 Zoll auf der Außenseite und ein größeres 7-Zoll-Display innen. Die Innenseite kann wie ein Tablet oder sogar wie ein Mini-Laptop genutzt werden.

Bislang schwieg sich Samsung zu diesem Thema aus. Bis heute. Denn die neue Markenkampagne der Koreaner, die heute gestartet ist, zeigt nach 24 Sekunden ein Smartphone mit längs gefaltetem Display. Der von Leo Burnett entwickelte Auftritt zeigt, wie sich Samsung die nähere Zukunft vorstellt. Unter dem Hashtag #DoWhatYouCant wird gezeigt, wie digitale Technologie – von Samsung – das Leben der Menschen in Zukunft bestimmen und verändern wird.

Inwieweit dieses Gerät wirklich praktisch ist und über welche technischen Spezifikationen so ein faltbares Smartphone verfügen könnte, bleibt vorerst offen. Grundsätzlich ist aber bemerkenswert, dass das Galaxy F oder X mit bestehenden Designstandards bricht. Sehen doch Smartphones vom grundsätzlichen heute noch immer so aus, wie das erste iPhone, das Steve Jobs am 9. Januar 2007 vorgestellt hat. Ein grundsätzlich anderes Produktdesign bietet Samsung die Chance, einen USP zu entwickeln und sich von der Konkurrenz abzugrenzen.

Was für eine Kamera im Falt-Galaxy verbaut sein wird, weiß man indes noch nicht. Welche Bedeutung Mobile Imaging, das Fotografieren mit dem Smartphone, heute hat hingegen schon. Das und mehr lesen Sie alles ab dem 14. Februar in der Titelstory der neuen Ausgabe der FOTOwirtschaft.