OM-D-Kameras wie die E-M5 Mark III werden fortan unter dem Dach der Die OM Digital Solutions Corporation vertrieben (Foto: OM Digital Solutions Corporation)

Die OM Digital Solutions Corporation hat am 1. Januar 2021 ihren Betrieb aufgenommen. Das neue Unternehmen vermarktet die bislang von Olympus hergestellten und vertriebenen Consumer-Produkte.

Seit dem 1. Januar 2021 kommen Olympus-Kameras unter dem Dach der neugegründeten OM Digital Solutions Corporation auf den Markt. Shigemi Sugimoto, der die Imaging-Division von Olympus verantwortete, wurde jetzt zum Representative Director und Präsident der neuen Organisation ernannt.

Größter und wichtigster Unterschied der neuen OM Digital Solutions Corporation ist zuerst einmal die neue Organisationsstruktur. Dadurch, dass Management, Forschung und Entwicklung, Produktion und Vertrieb zusammengefasst sind, ergeben sich zahlreiche Erleichterungen in den Abläufen. Von der Optimierung von Workflows soll vor allem die Weiterentwicklung der Produktpalette profitieren. Beispielsweise soll es dadurch gelingen, Marken wie OM-D, PEN und Zuiko noch besser entsprechend den Wünschen und Anforderungen der Anwender weiterzuentwickeln.

Neugründung der OM Digital Solutions Corporation als Reaktion auf die Entwicklung der Branche

„Seit dem 1. Januar 2021 sind wir als OM Digital Solutions Corporation tätig. Die Neugründung des Unternehmens ist eine Reaktion auf die Veränderungen des Marktes und des technologischen Fortschritts, die die Digitalisierung beschleunigt und die Branche revolutioniert haben“, erklärt Shigemi Sugimoto. Das erklärte Ziel des neuen Unternehmens sei es, so Sugimoto, Produkte zu entwickeln und zu vermarkten, die dazu beitragen, das Leben der Menschen angenehmer zu machen.

Shigemi Sugimoto, der die Imaging-Division von Olympus verantwortete, wurde zum Representative Director und Präsident der OM Digital Solutions Corporation ernannt. (Foto: OM Digital Solutions Corporation)
Shigemi Sugimoto, der die Imaging-Division von Olympus verantwortete, wurde zum Representative Director und Präsident der OM Digital Solutions Corporation ernannt. (Foto: OM Digital Solutions Corporation)

OM Digital Solutions Corporation steht in der Tradition der Imaging-Division von Olympus

In diesem Sinne werden wir an die Tradition der Imaging-Division von Olympus, die neben Kameras auch Audiorekorder und Ferngläser fertigte und durch den intelligenten Einsatz neuester Technologien immer wieder Meilensteine setzte, anknüpfen. Ich erinnere nur an das ultrakompakte und leichte Design der analogen Spiegelreflexkameraserie OM. Weitere Höhepunkte waren die Einführung des Micro Four Thirds Standards, die Basis für die erfolgreiche OM-D Serie mit der weltbesten Bildstabilisierung und Top-Funktionen wie dem High-Res-Shot, und die leistungsstarken ZUIKO-Objektive.

Bekannte Geschäftsbereiche: Kameras, Audiorekorder und Ferngläser plus X

All dies, so Shigemi Sugimoto, sei nur möglich aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrung, des technologischen Weitblicks sowie der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit erstklassigen Produktionsfirmen. Diese Faktoren sollen der neuen OM Digital Solutions Corporation als Faustpfand dienen, um nicht nur innovative Produkte in den bestehenden Geschäftsbereichen – Kameras, Audiorekorder und Ferngläser – auf den Markt zu bringen, sondern auch neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Neuer Unternehmensname verbindet Tradition und Moderne

Der neue Unternehmensname OM Digital Solutions vereint die legendäre Geschichte des Olympus-OM-Systems mit den heutzutage geforderten digitalen Lösungen. Hinter dem Verweis auf das in den 1970er Jahren entwickelte Olympus OM-System verbirgt sich dementsprechend ein Bekenntnis zur Imaging-Tradition bei Olympus. Des Weiteren ist es eine Anspielung auf die jüngere Vergangenheit. Schließlich schaffte Olympus schon einmal – mit dem Wechsel von Analog- zu Digitalfotografie und von „OM“ zu „OM-D“ – den Turnaround.

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