Die Leica SL2 bietet eine innovative Benutzeroberfläche, deren effizientes Design es Fotografen ermöglicht, ihre ganze Aufmerksamkeit dem kreativen Prozess zu widmen.
Zum Jahresende legt die Leica Camer-sl2AG in Sachen Produkt-Neuheiten noch einmal nach. Neben der neuen spiegellose Leica SL2 kommen aus Wetzlar zwei limitierte Sondereditionen sowie die in Leica-Rot gestaltete Variante der Sofortbildkamera Leica SOFORT.
Leica SL2: Neue Maßstäbe für Spiegellose

Mit dem Leica SL-System hat die Leica Camera AG 2015 das Fundament gelegt, aufgrund dessen nun mit der SL2 eine neue Ikone der geschichtsträchtigen Marke vorgestellt werden konnte. Nicht weniger als den nächsten Schritt beim Bau der perfekten Universalkamera verspricht sich das Unternehmen von dem SL-Nachfolger. Dieser wurde übrigens unter Einbeziehung der vielen Rückmeldungen von SL-Fotografen entwickelt.

Optimiertes Design mit neuen Statusmenüs

Die Leica SL2 bietet beispielsweise eine innovative Benutzeroberfläche, deren effizientes Design es Fotografen ermöglicht, ihre ganze Aufmerksamkeit dem kreativen Prozess zu widmen. Die Designanpassung an das M- und das Q-System macht die Handhabung für erfahrene Leica Fotografen somit noch einfacher.

Die Leica SL2 bietet eine innovative Benutzeroberfläche, deren effizientes Design es Fotografen ermöglicht, ihre ganze Aufmerksamkeit dem kreativen Prozess zu widmen. (Foto: Leica)
Aufgeräumte Rückseite der Leica SL2: Die meisten Funktionen werden über den Touch-Screen gesteuert. (Foto: Leica)

Das Touch-Display auf der Rückseite zeigt die wichtigsten Aufnahmeparameter nicht nur, sie lassen sich dort auch per Fingertipp schnell und einfach einstellen. Ein Klickrad, ein Joystick und drei durchdacht platzierte, individuell konfigurierbare Tasten tragen ebenfalls zu einer einfachen Bedienung bei. Die SL2 verfügt über zwei spezielle Statusmenüs für Fotografien und Videos, so dass die Parameter für beide Aufnahmemodi völlig unabhängig voneinander eingestellt werden können.

Kompakter Body trotz zahlreicher Neuerungen

Trotz erheblicher technischer Verbesserungen wie der Bildstabilisierung im Body ist die Leica SL2 nicht größer als ihre Vorgängerin. Das völlig neu gestaltete Kameragehäuse fühlt sich in der Handhabung besonders kompakt an. Handgriff und Kanten wurden für eine einfachere Handhabung zudem dezent verfeinert.

Leistungsschub zugunsten der Bildqualität

Mit dem neuen Maestro-III-Prozessor drückt die Leica SL2 in Sachen Arbeitsgeschwindigkeit deutlich auf die Tube. Das macht sich beispielsweise beim schnelleren Autofokus bezahlt, der in jeder Aufnahmesituation eine nahezu verzögerungsfrei auslöst. Bildserien in voller Auflösung sind mit zehn Bildern pro Sekunde mit dem Schlitzverschluss sowie mit 20 Bildern pro Sekunde mit dem elektronischen Verschluss möglich.

Beweglich aufgehängter 47 MP Sensor

Für Bildqualität sorgt der 47 Megapixel CMOS-Bildsensor mit großem Dynamikbereich, einer Farbtiefe von 14 Bit pro RGB-Kanal und einer Empfindlichkeit von bis zu ISO 50.000. Er ist beweglich aufgehängt und passt seine Position an, um Verwacklungen der Kamera schnell und effizient auszugleichen. Diese kamerainterne Methode ermöglicht sogar die Bildstabilisierung für Objektive, die nicht selbst damit ausgestattet sind.

Vierfache Auflösung im Multishot-Modus

Im Multishot-Modus nimmt die SL2 bis zu acht aufeinanderfolgende Bilder auf. Dabei wird der Sensor zwischen jeder Aufnahme um ein halbes Pixel verschoben. Aus diesen Aufnahmen entstehen anschließend Bilder mit vierfacher Auflösung von rund 187 Megapixeln und grandioser Detailauflösung. Zudem zeichnet die Kamera im Cine 4K-Modus Filme mit bis zu 60 Bilder pro Sekunde und im Full-HD-Modus bis zu 180 Bilder pro Sekunde auf.

Breite Objektiv-Range dank L-Mount

Dank ihres L-Bajonetts ist die SL2 nicht nur mit dem stetig wachsenden Portfolio an SL-Objektiven kompatibel, sondern auch mit den Objektiven des TL-Systems und, über Adapter, mit den legendären Objektiven der Leica M-, S- und R-Systeme. Dementsprechend ergeben sich über 170 Objektivoptionen. Die L-Mount-Allianz mit Panasonic und Sigma erweitert diese Möglichkeiten darüber hinaus noch einmal zusätzlich.

Dank ihres L-Bajonetts ist die Leica SL2 nicht nur mit der wachsenden Zahl SL-Objektive kompatibel, sondern etwa auch mit Optiken der Die L-Mount-Allianz-Partner Panasonic und Sigma. (Foto: Leica)
Dank ihres L-Bajonetts ist die SL2 nicht nur mit der wachsenden Zahl SL-Objektive kompatibel, sondern etwa auch mit Optiken der Die L-Mount-Allianz-Partner Panasonic und Sigma. (Foto: Leica)

Als unverbindlichen Verkaufspreis empfiehlt Leica für die SL2 die stolze Summe von 5.990 Euro.

Leica SOFORT Red: Sofortbild made in Wetzlar

Das Leica Design Team hat der Sofortbildkamera SOFORT Red eine neue Lackierung spendiert. Ab sofort ist die beliebte Retro-Kamera auch in Rot erhältlich. Technisch bleibt allerdings alles beim Alten. Neben den Modi Automatik, Party & People, Sport & Action, Macro und Kreativprogrammen für Doppel- und Langzeitbelichtung, bietet die Sofortbildkamera auch ein Programm für Selbstportraits und einen Selbstauslöser mit zwei verschiedenen Auslösezeiten.

Jetzt auch stilecht in Leica-Rot: Auch beim Thema Sofortbild ist die Leica Camera AG mit der Leica SOFORT vertreten.
Jetzt auch stilecht in Rot: Auch beim Thema Sofortbild ist die Leica Camera AG mit der Leica SOFORT vertreten. (Foto: Leica)
Leica Sofortbild jetzt auch in Rot

Für bestmögliche Ergebnisse passt die Kamera darüber hinaus verschiedene Parameter wie Belichtungszeit und Blende automatisch an das jeweils gewählte Programm an. Das Auslösen des Blitzes kann entweder der Kameraautomatik überlassen oder je nach Intention bewusst aktiviert oder deaktiviert werden. Für eine leichtere Komposition von Selbstportraits bietet die Leica SOFORT einen rechteckigen Spiegel auf der Vorderseite. Die Fokussierungsentfernung der Kamera lässt sich allerdings auch unabhängig vom gewählten Programm-Modus einstellen. Je nach Standard- oder Ferneinstellung und gewähltem Programm bietet sie dadurch zusätzliche kreative Freiheit beim Fotografieren. Ergänzt wird die rote SOFORT durch umfangreiches Zubehör.

Leica CL „Edition Paul Smith“: Designerstück mit limitierter Stückzahl

Gemeinsam mit dem britischen Modedesigner Paul Smith legt die Leica Camera AG darüber hinaus eine neue Sonderedition der kompakten Leica CL-Systemkamera vor. Die CL „Edition Paul Smith“ ist übrigens bereits die zweite Sonderserie, die der Kamerahersteller in Zusammenarbeit mit Smith entwickelt hat. Smith hat der klassisch-schwarzen CL mit einem farbenfrohen, gestreiften Design versehen. Die kräftigen Akzentfarben und die einzigartigen Designelementen machen die Sonderserie schließlich zu einem echten Blickfang für Liebhaber außergewöhnlicher Produkte.

Star in Stripes: die von Paul Smith gestaltete Leica CL Sonderedition.
Star in Stripes: die von Paul Smith gestaltete Leica CL Sonderedition. (Foto: Leica)
Paul Smith gestaltet limitierte Sonderedition

Die Leica CL „Edition Paul Smith“ ist auf eine Stückzahl von weltweit 900 Exemplaren limitiert und ab sofort für eine unverbindliche Preisempfehlung von 3.975 Euro erhältlich. Im Lieferumfang ist neben der Leica CL-Kamera das Elmarit-TL 18 f/2,8 ASPH Objektiv sowie ein Neon Rope Strap mit Paul Smith und Leica Branding enthalten. Ein Optik-Putztuch mit speziellem Design sowie ein Echtheitszertifikat ergänzen den Umfang der Sonderserie in der individuell gestalteten Präsentationsbox.

Leica M Monochrom: Sonderedition zum 150. Jubiläum

In der Unternehmensgeschichte der Leica Camera AG markiert das Jahr 1869 einen bedeutenden Einschnitt. Vor 150 Jahren wurde Ernst Leitz I Alleininhaber des ehemals „Optischen Instituts“ in Wetzlar. Er führte das Unternehmen unter dem neuen Firmennamen „Ernst Leitz Wetzlar“ weiter, aus dem 1986 schließlich die Leica Camera AG wurde. Dieses Jubiläum würdigt das Unternehmen mit einer auf 150 Stück limitierten Sonderauflage der Leica M Monochrom (TYP 246). Alle 150 Exemplare sind mit einer „Leitz Wetzlar“-Gravur auf der Deckkappe versehen.

Anlässlich des 150-jährigen Leica-Jubiläums legte das Unternehmen eine auf 150 Stück limitierte Sonderauflage der Leica M Monochrom (TYP 246) mit „Leitz Wetzlar“-Gravur auf. (Foto: Leica)
Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums gibt es eine auf 150 Stück limitierte Sonderauflage der Leica M Monochrom (TYP 246) mit „Leitz Wetzlar“-Gravur. (Foto: Leica)

Ansonsten entsprechen die technischen Spezifikationen der Kamera vollständig dem Serienmodell. Die M Monochrom ist das zeitgemäße Instrument für Fotografen, die ganz bewusst die besondere Ästhetik der Schwarzweiß-Fotografie nutzen, um sich kreativ auszudrücken. Der UVP für die Sonderedition beläuft sich auf 7.450 Euro.

Hier geht’s zum Internetauftritt der Leica Camera AG.

Mehr zu Leica auf fotowirtschaft.de:
Leica ION L1 Pro Kamera für Yuneec Typhoon H3
Photokina 2020 ohne Nikon, Olympus und Leica
Neue Standardbrennweite für Leica L-Mount
Leica M-E: der Einstieg ins M-System
Leica Galerie Konstanz eröffnet im Mai