Die Fotofachhandels-Ikone Photo Porst feiert 2019 ihr 100-jähriges Bestehen. (Foto: Ringfoto/Photo Porst)
Eine Institution im deutschen Fotofachhandel wird 100! Ringfoto-Mitglieder mit dem Markenauftritt „Photo Porst“ haben in diesem Jahr Grund zum Feiern. Ein kurzer Rückblick auf den wichtigsten Stationen.

Die renommierte Marke Photo Porst feiert in diesem Jahr 100. Geburtstag. Am 1. Juli 1919 eröffnete Hanns Porst in seiner Heimatstadt Nürnberg am Laufer Platz sein erstes Fotogeschäft – das „Photo Haus Porst“. Zu diesem Zeitpunkt war er 23 Jahre alt und gerade erst aus dem Ersten Weltkrieg nach Nürnberg zurückgekehrt. Zur Marketingunterstützung gibt er damals schon Fotokurse für seine Kunden. Der Beginn einer Erfolgsgeschichte: Bereits vier Jahre später bezieht Porst ein neues, größeres Geschäftsgebäude am Hauptmarkt.

Versandgeschäft macht das „Photo Haus Porst“ groß

1929 eröffnet Porst zwei neue Filialen. Das Unternehmen hat mittlerweile 200 Angestellte und ist damit Deutschlands größtes Photohaus. Das 1925 ins Leben gerufene Versandgeschäft ist ein ganz entscheidender Wachstumsmotor. 1937 erreicht der Photokatalog eine Auflage von über 1 Million Exemplare. Der Gesamtumsatz liegt bei 4,7 Millionen Mark. Von den Hausmarken Lisette, Hapo 5 und Hapo 10 wurden in einem Jahr mehr als 5.000 Stück pro Modell verkauft, ehe der 2. Weltkrieg das Geschäft vollständig zum Erliegen bringt.

Neuaufbau nach dem Krieg und die Wirtschaftswunderjahre

Alle Filialen sind durch Bombenangriffe total zerstört. Doch Hanns Porst beginnt im Trümmerkeller neu. Mit 130.000 Kundenadressen als Kapital. Die Einführung der D-Mark 1948 bringt neuen Aufschwung mit der DM. Neubauten entstehen und 339 Wohnungen für die Mitarbeiter. Der Umsatz erreicht schon wieder 1 Million DM und steigt rasant: 1951 auf 14,2 Millionen Mark, 1953 auf 35 Millionen Mark.

Hanns Porst übergibt die Leitung 1960 an seinen Sohn Hannsheinz Porst. Im selben Jahr etablieren sich mit Neckermann und Foto-Quelle ernsthafte Konkurrenz am Markt. Porst reagiert auf das rückläufige Versandgeschäft und baut im Gegenzug eine Ladenkette und Franchise-Partner auf. 1978 verfügt das Vertriebsnetz vom Photo Porst 1.200 Vertriebsstellen. Bei der Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft 1986 sind es bereits 2.137. 1994, im Jahr des 75-jährigen Bestehens macht Photo Porst fast 1 Milliarde D-Mark Umsatz, beschäftigt 2.500 Mitarbeiter und betreibt 200 eigene Filialen sowie 2.620 Vertriebstellen.

Das Insolvenz-Jahr 2002 – Markenrechte wechseln zu Ringfoto

2002 meldet das Unternehmen Insolvenz an und die Namensrechte gehen an die Ringfoto-Gruppe. Hier wird die Marke bis heute aktiv gepflegt. Die Markenbekanntheit von Photo Porst in Deutschland immer noch bei 61 Prozent. Heute sind Photo Porst Händler unabhängige Fachgeschäfte mit attraktiven Sortimenten und Preisen sowie kompetenter, individueller Beratung für den Endverbraucher.

Zum Jubiläum sollen die Kassen klingeln

Damit die Mitglieder das Jubiläum„100 Jahre Photo Porst“ nicht nur angemessen feiern, sondern auch nutzen können um zusätzlichen Umsatz zu generieren, erhalten sie tatkräftige Unterstützung von der Ringfoto Zentrale. Dort wird ein umfangreichen Werbepaket im edlen Jubiläums Corporate Design für „100 Jahre Photo Porst“ geschnürt. Das beinhaltet zahlreiche Werbebausteine für die Präsentation der Jubiläumsware sowie Vorschläge für die erfolgreiche Inszenierung des Jubiläums am POS. Dafür stehen sowohl eine Jubiläums-Version der diesjährigen Sommerbeilage, als auch Social-Media-Bausteine, Give Aways, Pressetexte und vieles mehr für Photo Porst Händle bereit. Wie man ein Jubiläum richtig vermarktet hat Ringfoto ja beim eigenen 50-jährigen Bestehen 2015 eindrucksvoll bewiesen.