Die Doppelausgabe April-Mai der FOTOwirtschaft widmet sich gleich mehreren Schwerpunkten. Im „Thema des Monats“ bringen wir einen Überblick, wie die Foto-Branche die Corona-Krise meistert. Vertreter aus Industrie und Handel beleuchten die Widrigkeiten der Krise, mit denen die Branche zu kämpfen hat und geben einen Ausblick auf die Zeit nach Corona.

Darüber hinaus hat die Redaktion den Fokus auf das Thema „Zubehör“ gerichtet und präsentiert auf sechs Seiten spannende, aktuelle Neuheiten. Und mit ausführlichen Berichten über die neuen Kamera-Modelle Fujifilm instax mini 11 und Polaroid Now bildet auch das Thema Sofortbild einen Schwerpunkt der aktuellen FOTOwirtschaft-Ausgabe.

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen haben die Imaging-Welt voll im Griff.
Die Corona-Pandemie und ihre Folgen haben die Imaging-Welt voll im Griff.

Vielzahl verschiedener Herausforderungen

Die Komplexität der Corona-Pandemie konfrontiert die Imaging-Industrie – wie sämtliche anderen global produzierenden Industriezweige – mit einer Vielzahl verschiedener Herausforderungen. Internationale Wertschöpfungsketten funktionieren plötzlich nicht mehr. Weil Lieferketten aufgrund der Krise unterbrochen sind, die Logistik durch die Pandemie ins Stocken gerät und Reisebeschränkungen die Mobilität einschränken.

Agieren in Zeiten der Corona-Krise: FOTOwirtschaft liefert ein Stimmungsbild der Fotoindustrie.
Agieren in Zeiten der Corona-Krise: FOTOwirtschaft liefert ein Stimmungsbild der Fotoindustrie.

Nicht zuletzt müssen sich global agierende Unternehmen mit ständig verändernden Marktbedingungen auseinandersetzen. So fiel der Kamera-Industrie in Deutschland, aber auch in anderen wichtigen EU-Märkten, durch die Schließung des Einzelhandels der wichtigste Absatzkanal weg. Plötzlich muss man sich, statt mit der Optimierung von Geschäftsprozessen und Marketing- und Vertriebsstrategien, mit dem Gesundheitsschutz der eigenen Angestellten und sonstiger Mitarbeiter beschäftigen. Statt „Wie positionieren wir die Kamera am Markt?“ heißt die entscheidende Frage: „Wo bekommen wir schnell genügend Schutzmasken und Desinfektionsmittel her?“

Verschärft Corona die Filialisierung des Fachhandels?

Geschlossen: Der Fotofachhandel durfte wie viele andere, nicht systemrelevante Einzelhändler in der Corona-Krise nicht öffnen.
Geschlossen: Der Fotofachhandel durfte wie viele andere, nicht systemrelevante Einzelhändler in der Corona-Krise nicht öffnen.

Einen ganzen Monat, insgesamt 26 Verkaufstage – in Bayern 31 – durfte der Fotofachhandel wegen der COVID-19-Pandemie seine Ladenlokale nicht mehr für die Kundschaft öffnen. Für viele eine große Herausforderung, die in der Handelslandschaft ihre Spuren hinterlassen wird. „Der von den Ladenschließungen betroffene Non-Food-Handel verliert Umsätze in historischem Ausmaß“, sagt Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverband Deutschland (HDE). Gleichzeitig gelingt es den Wenigsten, die verlorenen stationären Umsätze im Online-Handel wettzumachen.

Und die Folgen? „Wir gehen davon aus, dass die Coronakrise Entwicklungen, die schon vor der Krise begonnen haben, beschleunigen wird. So erwarten wir zum Beispiel weitere Zusammenschlüsse von Fotohändlern“, sagt etwa Calumet-Geschäftsführer Richard Glatzel.

Fujifilm bringt mit der instax mini 11 den Sofortbild-Kult der nächsten Generation

Hoffnungsträger: Die neue instax mini 11 soll trotz Corona-Krise die nächste Generation Sofortbild-Fans begeistern.
Hoffnungsträger: Die neue instax mini 11 soll trotz Corona-Krise die nächste Generation Sofortbild-Fans begeistern.

Mit neuen bunten Farben und vielen neuen Funktionen sorgt die Sofortbild-Fotografie in diesen trüben Corona-Tagen für Optimismus. Fujifilm bringt mit der instax mini 11 den Nachfolger für das beliebte und stilprägende Einstiegsmodell instax mini 9 auf den Markt und will damit die nächste Generation von Sofortbildfreunden für sich gewinnen.

Konkurrenz gibt es allenfalls von Polaroid. Der Sofortbild-Klassiker will mit neuem alten Namen wieder angreifen und hat dafür die Polaroid Now entwickelt. Sie überzeugt mit noch einfacherer Bedienung. Dank des neu entwickelten Autofokus-Objektivsystems, einer längeren Batterielaufzeit, eines stärkeren Blitzes und eines attraktiven sowie funktionalen Kameradesigns wied das optimale Sofortbild quasi ein Kinderspiel.

Nächster Anflug auf Otto-Normal-Piloten

Der Corona-Krise davonfliegen? Während Flugzeuge am Boden bleiben, haben Drohnen wie die neue DJI Mavic Air 2 Starterlaubnis.
Der Corona-Krise davonfliegen? Während Flugzeuge am Boden bleiben, haben Drohnen wie die neue DJI Mavic Air 2 Starterlaubnis.

Drohnen und Mulitikopter für jedermann flogen in der letzten Zeit ein wenig unter dem Radar. Jetzt bekommen Fans dieses Themas neuen Stoff. Denn DJI präsentiert mit der Mavic Air 2 ein neues State-of-the-art-Fluggerät. Nicht weniger als die beste Allround-Drohne, die das Unternehmen je gebaut hat, soll sie sein. Und obendrein eine neue Ära der Kreativität bei Luftbildaufnahmen einläuten.

Starker Tobak auf den ersten Blick, jedoch geizt die Mavic Air 2 tatsächlich nicht mit technischen Verbesserungen. Sie bietet Fähigkeiten wie Modelle der Top-Kategorie im Chassis einer kompakten und einfach zu bedienenden Faltdrohne. Dadurch, dass die Mavic Mini die Mavic Air als neues kleinstes Modell der Hobby-Range abgelöst hat, hatten die Ingenieure mehr Spielraum, um weiterentwickelte Technologien in der Drohne zu verbauen.

Das alles und noch viel mehr lesen Sie in FOTOwirtschaft 04-05/2020!

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