Die gewerblichen Nutzungsmöglichkeiten für Fotodrohnen wachsen zunehmend. Um Interessenten für diese besondere Form der Fotografie fit zu machen, startet DJI jetzt das Trainingszentrum UTC. Hier erhalten individuelle und kommerzielle Drohnenbetreiber eine professionelle Ausbildung an der fliegenden Kamera.

DJI, der weltweit führende Anbieter von zivilen Drohnen und Luftbildtechnologie, hat das UTC (Unmanned Aerial Systems Training Center) in Europa ins Leben gerufen. Das Programm wurde entwickelt, um individuellen und kommerziellen Drohnenbetreibern eine professionelle Ausbildung in Theorie und Praxis zu ermöglichen. Das europäische UTC-Programm beginnt in den Niederlanden an zwei Standorten, die zwei verschiedene Kurse anbieten: Einen Kurs, der sich der Luftbildfotografie widmet, und einen Kurs, der sich der industriellen Inspektion widmet. Die beiden Standorte befinden sich bei Space53 in Enschede und auf dem DFC Campus in Hoofddorp und werden vom lokalen Trainingspartner Drone Flight Academy geleitet.

„Viele Branchen in Europa und der ganzen Welt profitieren von der Verwendung von Drohnentechnologie. DJI möchte Unternehmen dabei unterstützen, von Drohnentechnologie zu profitieren. Nicht nur durch unsere Hardware- und Softwarelösungen, sondern auch durch Trainingsmaßnahmen“, sagte Barbara Stelzner, Director Corporate Communication bei DJI EMEA.

Wachsende Nutzung von Drohnen im kommerziellen Bereich

Da das Interesse an der Luftbildtechnologie weiter wächst und mehr Unternehmen Drohnen für ihren Workflow einsetzen, ist das Ziel des Unmanned Aerial Systems Training Centers, einen internationalen Industriestandard zu etablieren, sodass Fachleute und Unternehmen diese erstaunliche Technologie nutzen können. Das UTC-Programm befasst sich mit Drohnen-Anwendungen in verschiedenen Branchen und hilft Benutzern, Aufgaben sicherer, schneller und effizienter als je zuvor zu erledigen.

Der Kurs für Luftbildfotografie umfasst das betriebliche Know-how (z. B. grundlegende UAV-Vorschriften, Produktkenntnisse, Flugplanung und bewährte Vorgehensweisen) sowie den kreativen Aspekt (z. B. Kenntnisse der Kamera, Luftbildtechniken und des Postproduktionsprozesses).

„Führerscheinprüfung“ am Ende jedes Kurses

Das Curriculum für industrielle Inspektionen bietet den Teilnehmern das technische und betriebliche Know-how sowie Wissen und praktische Erfahrungen rund um die Innen- und Außeninspektion von Infrastrukturen, Stromleitungen, Solarmodulen, Brücken und Kraftwerken.

Am Ende jedes Kurses müssen die Teilnehmer einen Wissens- und Flugtest absolvieren. Nach erfolgreich bestandenen Tests, erhalten sie ein Zertifikat von UTC und die Remote Piloted Aircraft Licence der Civil Aviation Authority. Diese braucht jeder kommerzielle Drohnenpilot in den Niederlanden.

Ziel: Drohnen schneller und effizienter einsetzen

Der UTC-Lehrplan wurde von DJI mithilfe von Branchenexperten entworfen. Die Drone Flight Academy wird das theoretische und praktische Training mit besonderem Schwerpunkt auf lokale Anwendungen durchführen. DJI wird eng mit der Drone Flight Academy zusammenarbeiten. So wird die Qualität und Konsistenz des Programms sichergestellt. Der UTC-Lehrplan wird in naher Zukunft in andere Branchen erweitert.

Das UTC-Programm wird Fachleuten und Unternehmen die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, um schneller und effizienter in ihrem Tätigkeitsbereich arbeiten zu können. Darüber hinaus wird das Programm dazu beitragen, einen neuen Pool von Talenten zu fördern und neue Geschäftsmöglichkeiten zu eröffnen. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Vermessung, Bauwesen, Inspektion und öffentliche Sicherheit. DJI und seine Partner freuen sich darauf, mit Fachleuten und Unternehmen in Europa zusammenzuarbeiten. Immer mit dem Ziel, das UAV-Ökosystem zu erweitern und verschiedene Branchen mit Drohnentechnologie bekannt zu machen.

Seit seiner Einführung in China im Jahr 2016 wurde das UTC-Programm an mehr als 150 Standorten eingerichtet. Seither wurden mehr als 25.000 Fachkräfte für UAS-Anwendungen geschult.

Ab dem Oktober 2018 sind die Kurse in niederländischer und englischer Sprache für die Öffentlichkeit zugänglich. Einzelheiten zum Zeitplan finden Sie unter www.uastc.com.