CEWE schließt Kaufvertrag für Wandbild-Spezialisten WhiteWall und expandiert mit der Übernahme im gehobenen Premium- Segment für Wandbilder. (Foto: CEWE)
CEWE expandiert mit der Übernahme im gehobenen Premium- Segment für Wandbilder. WhiteWall bleibt weiterhin eine eigenständige Marke mit eigener Produktion.

Die CEWE Stiftung & Co. KGaA hat einen Kaufvertrag für die in Berlin und Frechen bei Köln ansässige WhiteWall Media GmbH abgeschlossen. Das Kerngeschäft von WhiteWall sind hochwertige Wandbilder in Galeriequalität. Die Marke und das Unternehmen genießen bei Profi- und Hobbyfotografen aufgrund seiner überzeugenden Produktqualität einen guten Ruf. Die Marke wächst dynamisch und ist neben Deutschland in vielen europäischen Ländern sowie den USA aktiv.

WhiteWall bleibt eigenständige Marke

CEWE plant, die Marke und das Geschäft weiterzuentwickeln. Auch als Mitglied der CEWE Gruppe bleibt WhiteWall eine eigenständige Marke mit eigener Produktion. Für die Kunden soll sich somit nichts ändern. CEWE indes erwartet durch die Beteiligung einen nachhaltig positiven Effekt auf die Marktposition und den Wert des Gesamtunternehmens. Übernommen werden sollen vom Verkäufer Avenso GmbH Marke und Geschäftsbetrieb von WhiteWall. Dies beinhaltet den Produktionsbetrieb in Frechen sowie die vier Stores in Hamburg, Düsseldorf, Berlin und München.

Galeriegeschäft von Lumas wird nicht übernommen

Ausgenommen von der Übernahme ist die Sparte LUMAS mit ihren Editionsgalerien in Deutschland, Europa und anderswo auf der Welt. Die Kooperation wird allerdings sowohl auf der Produktions- wie auch auf der Shop-in-Shop-Ebene fortgesetzt. Heißt: Die Shop-in-Shop-Präsenzen von WhiteWall in den LUMAS-Galerien in New York, Wien, Zürich, Köln, Frankfurt und Paris bleiben ebenfalls weiter bestehen.

WhiteWall-Mitarbeiter werden weiterbeschäftigt

Mit dem Kauf werden auch die rund 170 Mitarbeiter an den Standorten Berlin und Frechen sowie in den eigenen Stores übernommen. Alexander Nieswandt, Gründer und Geschäftsführer der WhiteWall Media GmbH in Frechen, wird auch weiterhin Geschäftsführer sein. Mit Vollzug der Transaktion kommt mit Thomas Alscheid jedoch ein weiterer Geschäftsführer hinzu, der bereits mehr als zehn Jahre in der CEWE Gruppe tätig ist.

Synergie-Effekte sorgen für nachhaltig positiven Effekt

Bei WhiteWall können Fotografen eigene Fotos in Galeriequalität bestellen, LUMAS vertreibt kuratierte Kunst-Wandbilder. Synergien mit CEWE werden speziell in nachgelagerten Prozessen wie zum Beispiel im Einkauf erwartet. CEWE rechnet durch den Erwerb und die zu erwartenden Synergie-Effekte mit einem nachhaltig positiven Effekt auf den Wert des Gesamtunternehmens.

Stärkung der Marktposition der CEWE-Gruppe

CEWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Friege: „Die Akquisition von WhiteWall passt hervorragend zu unserem Markenportfolio und dem Premium-Anspruch der CEWE Gruppe. WhiteWall zeigt eine beeindruckende Markenentwicklung und liefert überragende Qualität im gehobenen Premium- Bereich. Die dynamische Entwicklung der Marke soll durch die Eigenständigkeit weiter gesichert werden. Dadurch stärken wir auch die Marktposition der CEWE-Gruppe insgesamt.“

Weiterentwicklung von WhiteWall bestens abgesichert

Marc Ullrich, Co-Founder & CEO Avenso GmbH: „Wir freuen uns, dass wir WhiteWall bei CEWE in besten Händen wissen. CEWE und WhiteWall stehen gleichermaßen für herausragende Produktqualität und guten Kundenservice. Uns war wichtig, dass die Eigenständigkeit der Marke WhiteWall gewahrt bleibt. Die finanzielle Kraft und Erfahrung der CEWE-Gruppe sichern die Weiterentwicklung von WhiteWall bestens ab.“

Alexander Nieswandt: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem europäischen Marktführer CEWE als Partner und Eigentümer die Möglichkeit haben, WhiteWall als Premiummarke weiter auszubauen. Auch die Philosophie eines langfristigen Engagements von CEWE ist für WhiteWall und die Mitarbeiter ein großer Vorteil.“

Übernahme voraussichtlich zum 1. Juni 2019

Die Übernahme erfolgt voraussichtlich zum 1. Juni 2019 auf Basis des Zwischenabschlusses per Ende Mai 2019 zu einem Kaufpreis basierend auf einem Unternehmenswert (Enterprise Value) von 30 Mio. Euro. Der Vollzug der Transaktion hängt derzeit unter anderem noch von der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden ab.