Zuerst schuf Canon den Drucker. Jetzt rüstet Canon den Zoemini Mini-Zink-Fotodrucker mit Kameras aus – da ist Sofortbildspaß garantiert. (Foto: Canon)
Canon präsentiert die weltweit ersten fotografierenden Drucker! Zoemini C und Zoemini S kombinieren eine digitale Kamera mit einem Zink Mini-Fotodrucker im praktischen Taschenformat.

Beinahe mutet es so an, als wolle Canon nach den spiegellosen Systemkameras nicht noch ein weiteres angesagtes Feld der Fotografie länger der Konkurrenz überlassen. Bislang gab‘s von Canon entweder Kamera oder Fotodrucker. Mit den Kompaktkameras Minidruckern Zoemini S und Zoemini C drängt der Kamerahersteller jetzt ins von Fujifilm dominierte Sofortbildgeschäft.

Erste Gender-Diskussion bei Kameras

Stop! An dieser Stelle müssen wir die alte Huhn-Ei-Diskussion führen. Was war zuerst da, der Drucker oder die Kamera? Tatsächlich hat Canon nämlich nicht den Drucker in die Kamera integriert, sondern die Kamera in den Drucker. Denn beide neuen Produkte basieren auf Canons gleichnamigem mobilen Mini-Fotodrucker, mit dem Sofortbild-Fans Fotos per App vom Smartphone ausdrucken können.

Folglich heißt es auch nicht „die“, sondern „der“ Canon Zoemini S und „der“ Zoemini C. Ganz unabhängig von der Gender-Diskussion taugen beide aufgrund ihrer kompakten Abmessungen zum ständigen Begleiter für spontane Fotos auf Parties oder unterwegs.

Zoemini S hat alles, was eine Sofortbildkamera braucht

Im Zoemini S, der in den Farbvarianten Roségold, Mattschwarz und Perlweiß erhältlich ist, verbaut Canon eine 8-Megapixel-Kamera. Zudem verfügt das Gerät über einen vorne angebrachten Selfie-Spiegel, einen Micro SD-Kartensteckplatz, ein Ring- und Hilfslicht sowie eine Fernauslöse-Funktion.

Außerdem verleugnet das Device seine Herkunft nicht: Per Canon Mini Print App (iOS/Android) und Bluetooth-Verbindung druckt er weiterhin auch Bilder direkt vom Smartphone. Dafür stehen in der App übrigens zahlreiche kreative Filter und dekorative Bildelemente zur Verfügung.

Anwender sind damit außerdem bestens für Gruppenaufnahmen gerüstet: einfach die Fernauslöse-Funktion in der Canon Mini Print App aktivieren, damit alle aufs Bild kommen. Über die App können weiterhin auch Sound-Effekte definiert werden, die beim Einschalten, Ausschalten oder Auslösen ertönen.

Sofortbild ohne Schnick-Schnack
Die Zoemini C ist in den Farben Mintgrün, Gelb, Pink und Blau erhältlich. (Foto: Canon)
Die Zoemini C ist in den Farben Mintgrün, Gelb, Pink und Blau erhältlich. (Foto: Canon)

Wer auf Sofortbild ohne Schnörkel steht, ist hingegen mit dem etwas abgespeckten Canon Zoemini C gut bedient. Bei ihm verzichtet Canon unter anderem auf die App-Kompatibilität. Außerdem verfügt er nur über eine 5-Megapixel-Kamera. Den praktischen Selfie-Spiegel und und den Micro SD-Kartensteckplatz weist das Gerät allerdings ebenfalls auf. Er ist zudem in vier Farben erhältlich: in Pink, Gelb, Mintgrün und Blau.

„Oh, das klebt ja!“

Sowohl der Canon Zoemini S als auch der Canon Zoemini C werden im Starterkit mit 10 Blatt reißfestem Zink Fotopapier im Format 5 x 7,5 cm (2 x 3 Zoll) mit Kleberückseite geliefert. Ja, genau. Sofortbilddruck bei Canon verfügt über ein Alleinstellungsmerkmal. Beide Geräte spucken nämlich gar keine klassischen Sofortbilder aus sondern Sofortbild-Aufkleber. Das erleichtert das Einkleben ins Fotoalbum Scrapbook natürlich ungemein.

Das Fotopapier ist überdies auch separat in Packungen mit 20 oder 50 Blatt erhältlich.

Beide Modelle sind voraussichtlich ab April 2019 zum UVP von 169 Euro (Zeomini S) beziehnungsweise 119 Euro (Zoemini C) erhältlich.