Eine spiegellose EOS R (vorne, Mitte) war im September 2019 Canons 100-millionste produzierte EOS-Camera.
Canon setzt erneut einen Meilenstein in der Produktion seiner Kameras mit Wechselobjektiven. Mit der Fertigung einer spiegellosen EOS R im September lief in Japan die 100-millionste EOS-Kamera vom Band.

Die Produktion von Canons renommierter EOS-Serie begann im März 1987 mit der ersten EOS-Kamera, der EOS 650. Sie war die weltweit erste SLR-Kamera mit Objektivbajonett mit elektronischer Datenübertragung. Seitdem ist die weltweite Nachfrage nach Canon EOS Produkten bei einer Vielzahl von Anwendern stark gewachsen. Was damals im Werk in Fukushima begann, weitete sich auf weitere Produktionsstätten wie Taiwan, Miyazaki, Nagasaki und den Hub in Oita aus, wo die Produktion einem strengen Produktqualitätsmanagement unterliegt.

Canon EOS650 und EOS 1-D begründen die Dynastie
Die EOS 650, die allererste EOS-Kamera von Canon, verfügte als erste SLR-Kamera überhaupt über ein Objektivbajonett mit elektronischer Datenübertragung.
Die EOS 650, die allererste EOS-Kamera von Canon, verfügte als erste SLR-Kamera überhaupt über ein Objektivbajonett mit elektronischer Datenübertragung. (Foto: Canon) 

Nach der Markteinführung der EOS 650 entwickelte Canon innovative Produkte und Technologien, die Geschwindigkeit, Komfort und Bildqualität in den Vordergrund rückten. So beispielsweise die 1989 vorgestellte High-End-Kamera EOS-1 oder die 1993 erschienene EOS 500D. Folgerichtig erweiterte Canon sein Produkt-Portfolio, um die Ansprüche verschiedenster Anwender zu erfüllen. Unter dem Strich profitierten davon Profis und ambitionierte Hobbyfotografen gleichermaßen.

DSLR für die Hobbyfotografen: die EOS 300D

Anfang der 2000er-Jahre, im Zuge der immer stärker aufkommenden Digitalisierung, war es das Ziel, noch innovativere und attraktivere Produkte zu entwickeln. Schließlich wollte man den Ansprüchen des digitalen Zeitalters gerecht werden. Das Kernkonzept der EOS Serie wurde dementsprechend um eine noch höhere Bildqualität erweitert. Aus diesem Grund investierte man bei Canon in eigene, hochmoderne Technologien. In dieser Zeit entstanden infolgedessen die ersten von Canon entwickelten CMOS-Sensoren und DIGIC-Bildprozessoren.

Mit der Canon EOS 300D wurde die digitale Spiegelreflex-Fotografie 2003 massentauglich.
Mit der Canon EOS 300D wurde die digitale Spiegelreflex-Fotografie 2003 massentauglich. (Foto: Canon)

Die Einführung der preiswerten und leichten EOS 300D im Jahre 2003 ermöglichte Hobbyfotografen den Einstieg in die Fotografie mit einer digitalen Spiegelreflexkamera. Die EOS 5D- und 1D-Serie stärkten hingegen die Nachfrage der EOS Digitalkameras bei professionellen Anwendern.

Die EOS-Kameras erobern die Kinoleinwand

Allen voran die EOS 5D Mark II, die im folgenden als erste digitale Spiegelreflexkamera ihrer Art die Filmwelt revolutionierte. Erstmalig wurde das anspruchsvolle Filmen mit vergleichsweise kleinen Kameras möglich, die ganz neue und ungewöhnliche Perspektiven boten. Nur folgerichtig, dass Canon an diesen Erfolg anknüpfte. Infolgedessen erschien 2011 das Cinema EOS System für professionelle Kinoproduktionen.

Dass Canon auch Vollformat ohne Spiegel kann, demonstrierte man 2018 mit Einführung der Canon EOS R. Ein solches Modell war folgerichtig dann auch die 100-millionste je produzierte EOS-Kamera.
Dass Canon auch Vollformat ohne Spiegel kann, demonstrierte man 2018 mit Einführung der Canon EOS R. Ein solches Modell war folgerichtig dann auch die 100-millionste je produzierte EOS-Kamera. (Foto: Canon)
Der Spiegel ist tot – EOS lebt weiter

Mehr als dreißig Jahre nach Einführung der EOS 650 erweiterte Canon sein EOS-Portfolio um das neue spiegellose R-System. Mit der Einführung der spiegellosen Vollformatkameras EOS R 2018 reagierte Canon auf die steigende nachfrage nach kompakteren, leichteren und nichtsdestotrotz leistungsstarken spiegellosen Systemkameras mit Wechselobjektiv.

Sie möchten noch tiefer in die Geschichte der Canon EOS-Kameras eintauchen? Dann empfehlen wir Ihnen den Besuch des „Canon Camera Museum“ im Internet.