Die neue Google-Bildersuche ist weiterhin Gegenstand kontroverser Diskussionen, speziell zum Thema Urheberrecht.
Die neue Google-Bildersuche ist weiterhin Gegenstand kontroverser Diskussionen, speziell zum Thema Urheberrecht.
BVPA-Geschäftsführer Frank Überall (Foto: Anja Cord)
BVPA-Geschäftsführer Frank Überall (Foto: Anja Cord)

Nach einem Gespräch am 5. Oktober in Berlin sehen die Fotoverbände im seit Februar schwelenden Streit um Urheberrechtsverletzungen durch die Google-Bildersuche Grund zu verhaltenem Optimismus. „Google ist den Fotografen und Fotoagenturen in einigen Punkten entgegengekommen“, stellen die Fotoverbände, darunter der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und der Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA), fest.

„Jetzt kommt es darauf an, dass Google sich bis zum nächsten Termin erneut bewegt“, betont BVPA-Geschäftsstellenleiter Mathias Jahn. Der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall (Foto) fügt hinzu: „Wir werden auf keinen Fall tatenlos zusehen, wie der US-Konzern hierzulande den Berufsstand der Pressefotografen kaputt macht.“ Der nächste ­Gesprächstermin ist für Anfang Februar­ 2018 vorgesehen.