Beim AirWorks-Kongress zeigte DJI auch die „P4 Multispectral“. Sie soll der nächsten Generation der Landwirtschaft ein effizienteres ökologisches Landmanagement ermöglichen.
Die kommerzielle Nutzung von Drohnen für alltägliche Arbeitsabläufe birgt großes Potenzial. Weltmarktführer DJI stellte jetzt auf seiner AirWorks-Konferenz in Los Angeles neue Technologien und Lösungen vor.

Kunden und Partner von DJI demonstrierten auf der AirWorks-Konferenz in Los Angeles, wie sie durch den Einsatz der Drohnentechnologie die Produktivität steigern und Leben retten. Darunter unter anderem Corteva Agriscience, DroneDeploy, FLIR Systems, das Los Angeles Fire Department, Marathon Petroleum, Microsoft und andere. Sie alle attestieren Drohnen in Bereichen der Landwirtschaft bis hin zur Energiewirtschaft großes Leistungsvermögen.

Neue DJI-Drohnen für professionelle Anwendungen

In der Eröffnungsrede kündigten die Führungskräfte von DJI wesentliche neue Updates an, um die tägliche Anwendung der Drohnentechnologie zu optimieren. „P4 Multispectral“ beispielsweise ist die weltweit erste voll integrierte multispektrale bildgebende Drohne. DJI hat sie entwickelt, um die nächste Generation der Landwirtschaft zu versorgen und ein effizienteres ökologisches Landmanagement zu ermöglichen.

Lösungen für Landwirtschaft und Katastrophenhilfe vorgestellt

Mit „Agras T16“ hat DJI außerdem eine Sprühdrohne für landwirtschaftliche Anwendungen in petto. Sie erleichtert das präzise Verteilen von Flüssigkeiten, wie Düngemittel und Pestiziden, auf Feldkulturen und Obstgärten.

Wo soll ich sprühen? Die Agras T16 ermöglicht ein zielgerichtetes Verteilen von Flüssigkeiten in der Landwirtschaft. (Foto: DJI)

Für einen ganz anderen Bereich hat man das „DJI Disaster Relief Programm“ initiiert. Dabei handelt es sich um neue Initiative zur schnellen Ausrüstung von Ersthelfern mit DJI-Drohnentechnologie. Diese liefert wertvolle Unterstützung bei Einsätzen nach Naturkatastrophen, wie beispielsweise Waldbränden, Hurrikans, Überschwemmungen, Tornados und Erdbeben.

Wirtschaftsunternehmen berichten von ihren Innovationen

Schon heute unterstützt Drohnentechnologie Unternehmen und Organisationen auf der ganzen Welt dabei, Zeit und Geld zu sparen und die Sicherheit ihrer Mitarbeiter zu verbessern. Über bereits erfolgreich praktizierte Ansätze berichteten bei der AirWorks-Konferenz auch mehrere führende Partner und Kunden von DJI.

  • FLIR Systems stellte den MUVE C360 vor, den ersten Multi-Gasdetektor der Branche, der komplett in die DJI Matrice 210 integriert wurde. Anders gesagt: Er kann die Art und Weise verändern, wie Notfallteams mit chemischen, industriellen und umweltbedingten Vorfällen umgehen. Infolgedessen schafft der MUVE C360 ein neues Sicherheitsniveau. Außerdem reduziert er die Einsatzdauer drastisch und liefert eine vollständigere Bewertung in Situationen, in denen jede Sekunde zählt.
  • Microsoft hat gezeigt, wie Unternehmen Azure IoT Edge und Azure Cloud verwenden, um die sichere Bereitstellung von DJI-Drohnenflotten zu optimieren. Darüber hinaus wurde die DJI Manifold 2 jetzt für Azure IOT Edge zertifiziert. Dies vereinfacht die Bereitstellung von KI-Workflows für Edge Geräte.
  • Corteva Agriscience und DroneDeploy teilten ihre Erfahrungen über die Skalierung und Verwaltung einer Flotte von fast 500 Drohnen. Diese kamen bei einem der größten Drohneneinsätze in der Agrarindustrie weltweit zum Einsatz. Zudem gab es Einblicke in die neue multispektrale Drohnenplattform DJI P4 Multispectral.
  • Das Los Angeles Fire Department demonstrierte des weiteren, wie man Drohnentechnologie in einer Vielzahl von Situationen einsetzt. So beispielsweise bei der Hot-Spot-Identifikation und Luftbildkartierung für die Waldbrandbekämpfung. Außerdem verwendet man Drohnen bei zügigen Wasserrettungen, Gefahreneinsätzen und städtischen Such- und Rettungseinsätzen.
  • American Petroleum Institute und Marathon Petroleum definieren bewährte Verfahren und Industriestandards für den Drohneneinsatz in der Öl- und Gasindustrie. Zugleich zeigten sie, wie Drohnen für die Erhöhung der Sicherheit von Arbeitnehmern bei Inspektionen von Wasserstraßen und Fackelstapeln eingesetzt werden.
Gimbal-Aufsatz X-Port unterstützt Entwickler neuer Sensoren
Auf der AirWorks Konferenz zeigte DJI den X-Port, einen neuen Gimbal-Aufsatz für Drohnen der DJI Matrice 200 V2 Serie. (Foto: DJI)
Auf der AirWorks Konferenz zeigte DJI den X-Port, einen neuen Gimbal-Aufsatz für Drohnen der DJI Matrice 200 V2 Serie. (Foto: DJI)

Zusätzlich zur Unterstützung professioneller Drohnennutzer bietet DJI mit der Einführung von DJI X-Port ferner auch neue Lösungen für diejenigen, die neue Drohnentechnologien entwickeln. X-Port, ein neuer Gimbal-Aufsatz für Drohnen der DJI Matrice 200 V2 Serie, ermöglicht Hardwareentwicklern die schnelle Integration ihre eigenen, kundenspezifischen Sensoren. So etwa Multispektralkameras und LiDAR-Sensoren. X-Port verfügt über integrierte Kommunikations-APIs, DJI SkyPort-Integration und eine Gimbal-Debugging-Schnittstelle. Mit dieser können Entwickler ihre Sensorinnovationen schneller auf den Markt bringen, weil die Entwicklungszeit von Anfang bis Ende um bis zu 40 Prozent reduziert wird.