Nach Sony, Casio und Nikon bringt nun auch Ricoh eine Kamera
mit back-illuminated CMOS-Sensor auf den Markt. Diese Chips haben die
Verdrahtung hinter der lichtempfindlichen Fläche und können so das Licht
effektiver einfangen
Die meisten Ausstattungsmerkmale hat die CX3 von ihrer
Vorgängerin, der CX2, übernommen, sodass die bedeutendste Neuerung das
Herzstück, der BSI-CMOS-Sensor, ist. Durch die besonders hohe Lichtempfindlichkeit
soll er die Bildqualität bei Aufnahmen mit wenig Licht verbessern. Außerdem
ermöglicht der 10-Megapixel-Sensor schnelle Bildserien, die Doppelbelichtungen aus
freier Hand ermöglichen, aus denen die Kamera intern Bilder mit erhöhtem
Dynamikumfang montiert. Neu dabei ist, dass der Fotograf nun die Priorität auf
Höhen oder Tiefen im Bild legen kann. Zu den neuen Highlights der CX3 gehört außerdem
eine verbesserte Rauschreduzierung, die unterschiedliche Bildbereiche
individuell korrigieren soll.
Auch bei den Belichtungsprogrammen wartet die CX3 mit Neuerungen auf: Sie
verfügt nun über eine automatische Motivprogrammwahl, die aus sechs Programmen
selbstständig die passende Einstellung für das Motiv wählt. Neben der
Gesichtserkennung ist die CX3 in der Lage, Katzengesichter zu erkennen. Ist das
Programm Haustiere eingestellt, deaktiviert die Kamera außerdem automatisch den
Blitz, das AF-Hilfslicht und die Signaltöne, um das Tier nicht zu erschrecken. Weiterhin
verfügt die CX3 über den – in der Vorgängerin eingeführten – Miniaturisierungsmodus,
der Szenen mit der Anmutung eines Modells oder Dioramas aufnimmt. Ferner bietet
die Kamera 12 weitere Motivprogramme. Darunter eins für kontrastreiche
Schwarzweißfotos und eines zur perspektivischen Entzerrung (Trapezkorrektur).
Dies kann beim Aufnehmen von hohen Gebäuden ebenso nützlich sein wie beim
Fotografieren von Flipcharts und Visitenkarten.
Um bei der Aufnahme nicht aus der Balance zu geraten verfügt die Ricoh
über eine elektronische Wasserwaage, die Schräglagen im Hoch- und Querformat
anzeigt. Gegen Verwackler seitens Kamerabewegungen schützen ein sensorbasierter
Bildstabilisator und ISO-Werte bis 3200. Das 10,7fache Zoomobjektiv mit einer
kleinbildäquivalenten Brennweite von 28 bis 300 Millimetern hat die CX3 von der
Vorgängerin übernommen. Ebenso das sehr gute 3-Zoll-LCD mit 920.000 Pixeln, das
den sRGB-Farbraum vollständig anzeigt. Die hohe Auflösung des Monitors und die optionale
Sortierung nach Aufnahmedaten erleichtern das Auffinden von bestimmten Fotos. Bilder
legt der Fotograf wahlweise auf SD(HC)-Karte oder im 88 Megabyte großen
Speicher der Kamera ab. Videos erstellt die Ricoh im Motion-JPEG-Format. Verbessert
wurde die Auflösung: Die CX3 zeichnet Filmchen in HD-Qualität (1280 x 720
Pixel) auf.
Am 19. Februar soll die Ricoh CX3 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung
von 349 Euro im Handel erhältlich sein.
Weitere Informationen finden Sie hier: Ricoh