News • 03.02.2010

Nach Sony, Casio und Nikon bringt nun auch Ricoh eine Kamera mit back-illuminated CMOS-Sensor auf den Markt. Diese Chips haben die Verdrahtung hinter der lichtempfindlichen Fläche und können so das Licht effektiver einfangen

Die meisten Ausstattungsmerkmale hat die CX3 von ihrer Vorgängerin, der CX2, übernommen, sodass die bedeutendste Neuerung das Herzstück, der BSI-CMOS-Sensor, ist. Durch die besonders hohe Lichtempfindlichkeit soll er die Bildqualität bei Aufnahmen mit wenig Licht verbessern. Außerdem ermöglicht der 10-Megapixel-Sensor schnelle Bildserien, die Doppelbelichtungen aus freier Hand ermöglichen, aus denen die Kamera intern Bilder mit erhöhtem Dynamikumfang montiert. Neu dabei ist, dass der Fotograf nun die Priorität auf Höhen oder Tiefen im Bild legen kann. Zu den neuen Highlights der CX3 gehört außerdem eine verbesserte Rauschreduzierung, die unterschiedliche Bildbereiche individuell korrigieren soll.

Auch bei den Belichtungsprogrammen wartet die CX3 mit Neuerungen auf: Sie verfügt nun über eine automatische Motivprogrammwahl, die aus sechs Programmen selbstständig die passende Einstellung für das Motiv wählt. Neben der Gesichtserkennung ist die CX3 in der Lage, Katzengesichter zu erkennen. Ist das Programm Haustiere eingestellt, deaktiviert die Kamera außerdem automatisch den Blitz, das AF-Hilfslicht und die Signaltöne, um das Tier nicht zu erschrecken. Weiterhin verfügt die CX3 über den – in der Vorgängerin eingeführten – Miniaturisierungsmodus, der Szenen mit der Anmutung eines Modells oder Dioramas aufnimmt. Ferner bietet die Kamera 12 weitere Motivprogramme. Darunter eins für kontrastreiche Schwarzweißfotos und eines zur perspektivischen Entzerrung (Trapezkorrektur). Dies kann beim Aufnehmen von hohen Gebäuden ebenso nützlich sein wie beim Fotografieren von Flipcharts und Visitenkarten.

Um bei der Aufnahme nicht aus der Balance zu geraten verfügt die Ricoh über eine elektronische Wasserwaage, die Schräglagen im Hoch- und Querformat anzeigt. Gegen Verwackler seitens Kamerabewegungen schützen ein sensorbasierter Bildstabilisator und ISO-Werte bis 3200. Das 10,7fache Zoomobjektiv mit einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 28 bis 300 Millimetern hat die CX3 von der Vorgängerin übernommen. Ebenso das sehr gute 3-Zoll-LCD mit 920.000 Pixeln, das den sRGB-Farbraum vollständig anzeigt. Die hohe Auflösung des Monitors und die optionale Sortierung nach Aufnahmedaten erleichtern das Auffinden von bestimmten Fotos. Bilder legt der Fotograf wahlweise auf SD(HC)-Karte oder im 88 Megabyte großen Speicher der Kamera ab. Videos erstellt die Ricoh im Motion-JPEG-Format. Verbessert wurde die Auflösung: Die CX3 zeichnet Filmchen in HD-Qualität (1280 x 720 Pixel) auf.

 

Am 19. Februar soll die Ricoh CX3 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 349 Euro im Handel erhältlich sein.

 

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